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  Ziele und Aufgaben des BBK

Bundesweit sind ca. 12.500
Künstlerinnen und Künstler in
16 Landesverbänden organi-
siert, weil die Mitgliedschaft in
Europas größtem Bundes-
verband für bildende Künst-
lerinnen und Künstler ein guter

 

und aussichtsreicher Weg ist,
soziale und politische Interessen
zu artikulieren und zu wahren,
interessante Möglichkeiten im
Wettbewerb zu nutzen und neue
Werke der Öffentlichkeit zu
präsentieren.

 



"Der BBK ist aus der deut-
schen Kunstszene samt
ihren internationalen Ver-
knüpfungen nicht mehr weg-
zudenken.
Ohne ihn gäbe es weder
soziale Absicherung noch
die vielfältigen Bemühungen,
künstlerische Kompetenz in
möglichst viele gessellschaft-
liche Bereiche einzubringen.
Der Berufsverband ist unab-
dingbarer Teil unserer
florierenden Kunstlandschaft."

Lothar Romain
Rektor der Hochschule der Künste, Berlin

 

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    Wettbewerb
und Ausstellungen

       
     

Selbstverständlich geht Kunst
nach Brot – wenn auch auf
ganz eigenen Wegen. In der
Stille des Ateliers jedenfalls
schafft sich kein Künstler einen
Namen.Kunstwerke müssen
an die Öffentlichkeit, sie sollen sich auf Ausstellungen mit
etablierter Kunst auf Augen-
höhe messen. Der BBK enga-
giert sich dafür, dass seine
Mitglieder die Chance erhalten,
ihre Kunst an jene Haken zu
hängen, die nicht nur für Ruhm,
sondern auch für Umsatz sor-
gen.
















 

Zum Beispiel durch die Aktion
"zeitgleich": Bundesweit organi
siert der BBK alle drei Jahre eine
Ausstellungsaktion, an der in
fast jeder großen Stadt und in
vielen kleinen Orten Künstlerin-
nen und Künstler teilnehmen.
Die Ausstellungen werden gleich-
zeitig eröffnet, und die bildende
Kunst in ihrer Vielfalt in das Zen-
trum des öffentlichen Interesses
gerückt.

Gabriele Münter ist die Namens-
geberin für eine Ausstellung von
vierzig Künstlerinnen und einen
Preis von 20.000,- EURO, der
alle drei Jahre für Künstlerinnen
über 40 ausgeschrieben wird.
Der BBK ist einer der beiden
Veranstalter.

In den Ländern und Städten
organisiert der BBK Landesaus-
stellungen, Kunstmessen, er
schreibt Kunstpreise aus, macht
berufspolitische Symposien,
kann sogar Aufenthalte in Künst-
lerhäusern anbieten und pflegt
auch hier Kontakte zu ausländi-
schen Verbänden.

 



"Was mich am BBK immer
beeindruckt hat, war das
konsequente Eintreten für die
Rechte der Künstlerin/ des
Künstlers. Auch die Aufmerk-
samkeit für die Arbeit der
Künstlerinnen (siehe Gabriele
Münter Preis) findet meine
ungeteilte Zustimmung."

Rune Mields
Künstlerin, Köln





















   

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      Dienstleistungen im Alltag        
     
Nicht nur im "Schaffensrausch",
auch im praktischen Alltag
müssen Künstlerinnen und
Künstler den goldenen Schnitt
beachten. Der BBK unterstützt
sie in Fragen des Urheber-
rechtes, bei der Vereinbarung
von Austellungshonoraren und
bei vielem, was der Kunst des
Lebens dient.















 
Der BBK

berät bezüglich der Mitglied-
schaft in der Künstlersozial-
kasse,
berät in Not geratene Künst-
lerinnen unnd Künstler
setzt sich für ein neues
Urhebervertragsrecht ein,
setzt sich für das Recht auf
Ausstellungsvergütung ein,
setzt sich für Schutzrechte
gegen die unerlaubte Verwen-
dung und Verbreitung von
Kunstwerken im internet ein,
gibt den internationalen
Künstlerausweis heraus,
vermittelt eine günstige Berufs-
haftpflichtversicherung,
fordert den ermäßigten
Umsatzsteuersatz EU-weit,
fordert Siebdruck und Fotos
als Kunst anzuerkennen und
nur mit der ermäßigten Umsatz-
steuersatz zu belegen.


 


"Bei aller notwendigen Skep-
sis der Künstlerinnen und
Künstler gegenüber Verbän-
den und Vereinigungen aller
Art schadet niemand seiner
genialen Einzigartigkeit,
wenn er/sie sich im BBK organisiert.
Gerade weil die Mehrheit der
Künstlerinnen und Künstler
üblicherweise miteinander
konkuriert, brauchen sie
eine starke gemeinsame
Vertretung, die ihre Interes-
sen gegenüber Politik und
Gesellschaft wahrnimmt.
Gäbe es den BBK nicht
schon, müsste man ihn
gerade in dieser Zeit erfin-
den."

Klaus Staeck
Künstler, Heidelberg




   

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      Der BBK informiert        
     
Wie verändert sich der Kunst-
markt?
Wie sehen professionelle
Verträge zwischen Galerien
und Künstlern aus?
Über diese und viele weitere
Fragen im Interesse der Kunst
informieren die Medien des
BBK zuverlässig und aktuell:








 
"kultur politik",
die zentrale Zeitschrift für
Aktuelles und Anekdoten, für
Titelthemen über Kunst und
Politik, Ausstellungskalender,
regionale Ereignisse, Stipen-
dien- und Wettbewerbsaus-
schreibungen.
Sie erscheint vierteljährlich
bundesweit.

die Reihe "ProKunsT"
zum Beruf des Künstlers

die Publikationen der Landes-
und Regionalverbände